Börse Berlin stellt Pilotprojekt in Koblenz zur Diskussion
In der direkten Kommunikation mit den Anlegern setzt die Börse Berlin in Kooperation mit der Universität Potsdam auf das innovative Konzept eines Internet-Forums. Nach Veröffentlichungen in Fachzeitschriften wurde das Projekt jetzt beim Koblenzer Forum für Business Software (KoFoBis) am 12. April vorgestellt.
Das ungewöhnliche Pilot-Projekt „Internet-Forum in der Finanzkommunikation“ der Börse Berlin in Kooperation mit der Universität Potsdam war Anlass für die Einladung zum 4. Koblenzer Forum für Business Software 2011 (KoFoBis) am 12. April. Ziel der Organisatoren um Prof. Dr. Petra Schubert ist es, den erfolgreichen Einsatz von Software-Lösungen in Unternehmen anhand von konkreten Beispielen vorzustellen und zu diskutieren.
Gemeinsam mit Jun.-Prof. Dr. Stefan Stieglitz informierte die Börse Berlin die KoFoBis-Teilnehmer über Aufbau und Ergebnisse ihres Projektes. Dabei fiel das Fazit positiv aus. Vorrangige Ziele wie die Steigerung der Kundenbindung und Kundenzufriedenheit wurden erreicht, vor allem indem Wünsche der Privatanleger wie beispielsweise die Vorverlegung des Handelsbeginns oder die Einführung neuer Instrumente in die Praxis umgesetzt wurden.
Die Börse Berlin nutzte das Internet-Forum bereits früher als andere Unternehmen als zusätzlichen Kommunikationskanal zu ihren Kunden. Ergänzt wurde das Angebot mit wichtigen Informationen rund um den Börsenhandel. Ende 2006 kam ein alle 14 Tage stattfindender Experten-Chat hinzu, in dem Fachleute zu solch unterschiedlichen Themen wie Rechte von Anlegern oder die Entwicklung der Märkte befragt werden konnten.
Aufgrund ihrer positiven Erfahrungen setzt die Börse Berlin auch in Zukunft auf interaktive Web 2.0 Kommunikation, um kontinuierlich im Kontakt mit Privatanlegern zu bleiben. Neue Konzepte befinden sich bereits in der Pipeline. Wichtig bleibt aber auch weiterhin der persönliche Kontakt auf Messen und eigenen Veranstaltungen wie dem Berliner Aktienforum am 8. Juni um 18:30 Uhr.
